Frank Landschoof Fotografie

….. der Blog

Das Brot des Künstlers


Es heisst ja "Applaus ist das Brot des Künstlers", als ambitionierter Amateur-Fotograf bedient man sich heute des Internets um seine Fotos einer breiten Masse zu zeigen. Vorzugsweise zeigt man seine Bilder auf flickr, 500px oder der eigenen Homepage. Hier erhält man über Kommentare und likes eine Rückmeldung ob, oder dass die Bilder gefallen.
Eine wirkliche Auszeichnung erfährt ein Bild aber erst, wenn es in gedruckter Form in einer grösseren Auflage in einer Publikation gezeigt wird.
In meinem Fall ist die Marketingabteilung des Gürzenich Orchester Köln an mich herangetreten, da sie mein Bild „Sartory Säle“ im Internet gefunden hatten, und und es gerne für ihr Jahrbuch verwenden würde. Eine ganzseitige Veröffentlichung bei einer Auflage von 12000 Stück bekommt man nicht alle Tage angeboten, so dass ich der Nutzung (besonders als Kölner) gerne zugestimmt habe.
Mein Bild findet ihr im Jahrbuch 1617 auf Seite 68.

»in situ« Gürzenich Orchester Sartory-Säle Köln


Sartory Säle
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Umstieg auf Pentax K-3, oder wie man Geld vernichtet.

Sehr lange habe ich hier im Blog nichts mehr geschrieben und das letzte was ich bezüglich meiner Ausrüstung hier kundgetan habe war der Wechsel zur Lumix GX7.

Neben der Lumix benutzte ich auch weiterhin meine Pentax K30 mit dem Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro eine Kombination die mir wirklich viel Freude machte was Handhabung und Bildqualität betraf.

Nach langen Überlegungen bezüglich meiner Ausrüstung, hatte ich mich entschlossen mich auf nur noch ein System zu konzentrieren, und mich von den Systemkameras zu verabschieden und komplett auf den DSLR Zug aufzuspringen.
Da zu der Zeit März 2014 mit der K-3 das Kamera-Flagschiff der Firma Pentax schon auf dem Markt war, entschied ich mich konsequent direkt Nägel mit Köpfen zu machen und neben der Lumix mit Objektiven, auch die Pentax K30 zu verkaufen, um mir diese neue Kamera leisten zu können. Ein Fehler wie sich später rausstellte!

Im Internet fand ich einen Pentax Händler der den K-3 Body unter 1000€ anbot, bestellte und wartete nun auf meine erste Semiprofikamera.
Die Abwicklung ging ohne Probleme und am 23.März hielt ich meine Traumkamera in den Händen. Auf Grund der vielen Möglichkeiten lass ich mich mit Hilfe des Handbuches in die Handhabung der Kamera ein, und las in den bekannten Pentax Foren die Erfahrungsberichte derjenigen die schon mit der Pentax arbeiteten. Die Berichte waren durchweg positiv, so dass ich schon sehr auf meine Ergebnisse gespannt war!

Nachdem ich die erste Speicherkarte auf den Rechner hochgeladen hatte, war ich mehr als ernüchtert. Irgendetwas stimmte nicht, kein Bild war wirklich brillant scharf und der Fokus stimmte auch nie richtig. Da bei einer neuen Kamera ja häufig der Fehler vor der Kamera Winking sitzt habe ich alle Einstellungen mehrmals überprüft und konnte keinen Fehler meinerseits feststellen.

Da man ja in solchen Fällen immer wieder davon spricht das die Objektive ( die an meiner K30 ohne Probleme funktionierten ) eventuell ein Fehlfokus ( Back/Front ) haben, entschloss ich mich beide Objektive bei Sigma bzw. Tamron an einer Referenzkamera justieren zu lassen. Das ging bei beiden Fällen sehr zügig, so dass ich mich nach einer nur kurzen Unterbrechung weiter mit der Kamera vertraut machen konnte. Für den 5.Mai war schliesslich eine Reise nach Berlin gebucht, die nur zum fotografieren gedacht war.

Allerdings war ich mit dem was an Bildern aus der Kamera kam immer noch nicht zufrieden, das justieren der Objektive hatte keine Besserung gebracht. Da ich sehr viele Bokeh Aufnahmen mache mit offener Blende und entsprechend kleinen Schärfebereich, muss der Fokus stimmen, ansonsten ist das Bild versaut. Nach wirklich vielem probieren, habe ich mich dann am 17.April an meinen Händler gewannt, und ihm das Problem geschildert.

Die Antwort war wirklich schnell und vorbildlich, "Kein Problem senden sie uns die Kamera zu, wir werden die Kamera dann nochmal überprüfen und melden uns dann wegen des Umtausches.“

Meine K-3 schickte ich zurück, und der Händler konnte den Fehler, einen erheblichen Backfokus der Kamera am 22.April reproduzieren. Korrektur nur durch den Pentax Service möglich. Um die Zeit zu verkürzen würde man mir eine neue K-3 zuschicken, die wenn es mein Wunsch wäre vorher nochmal getestet würde. Es war mein Wunsch und ich atmete auf, ich würde nicht ohne Kamera nach Berlin fahren.

So wartete ich auf meine getestete Austauschkamera, doch damit was dann kam, hätte ich nicht gerechnet. Am 25.April erhielt ich auf Nachfrage wo den meine Kamera bliebe, die Nachricht, dass alle lagernden Kameras des Händlers einen Backfocus aufwiesen, wenn auch nicht so stark wie bei meinem Modell. Der Pentax Aussendienst keine kurzfristige Lösung anbieten könnte und der Reparaturwerkstatt der Fehler nicht bekannt wäre.
Einzige Möglichkeit, einschicken von Kamera und Objektiven wobei dann die Objektive auf die Kamera eingestellt werden. Nachteil, bei jedem neue Objektiv müsste dann wieder alles eingeschickt werden um das Objektiv auf die Kamera einzustellen.
Der umgekehrte Fall ist eigentlich der Normalfall!

Nachdem also nun klar war dass eine schnelle Lösung nicht möglich war, und mir die Zeit davonlief da ich ungern ohne Kamera zu einer Fototour am 5.Mai nach Berlin fahren wollte, entschied ich die Bestellung notgedrungen zu wandeln und fuhr dann sehr minimalistisch mit einer Fuji XE2 und einem XF 35 1.4 nach Berlin.

Die Ergebnisse sprachen für sich, und hätte ich so auch von der K3 erwartet!

Für mich besonders ärgerlich und finanziell sehr schmerzlich, der Verlust von ca. 800€ den ich beim Verkauf der fast neuen Objektive von Tamron, dem gerade auf den Markt gekommenen Sigma 30mm f1,4 DC HSM das ich als Early Adapter auch teuer bezahlt hatte, und der Pentax K30 gemacht habe, plus des Mehrpreises von 300€ für die Fuji+Objektiv.

Das alles, wäre nicht passiert , wenn die Qualitätskontrolle für das Vorzeigemodell der Firma Pentax ihren Job besser gemacht hätte.

Den Namen des Händlers habe ich absichtlich nicht genannt, damit weder dem Mitarbeiter noch mir ein Schaden entsteht. Die Kommunikation per E-Mail liegt mir noch vor, und ich gehe davon aus, dass man mir seitens des Händlers die Wahrheit gesagt hat. Eine direkte Kontaktaufnahme mit Pentax habe ich nicht gestartet, da zwischen der letzten Mail meines Händlers und meinem Abreistedatum nur noch 5 Werktage lagen, und mir das Risiko ohne Kamera nach Berlin zu fahren einfach zu groß war. In meinem Fall sind leider alle negativen Faktoren auf einmal aufgetreten, so dass mein Fazit ist:

"Kaufe nie vor einem Fotourlaub eine neue Kamera!"
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Meinung: Olympus M.Zuiko 17mm f1:1.8

Nach meiner Rückkehr zum MFT Format war ich immer noch auf der Sucher nach DER Standardlinse für die Lumix GX7. Das 20er Pancake ist was Grösse und Bildqualität betrifft meine erste Wahl gewesen, allerdings ist der Autofokus nicht der allerschnellste und auf konstantes fokussieren muss man leider auch verzichten.
Gerade bei Tierfotografie ein echtes Manko.

Durch meine guten Erfahrungen mit dem 45er 1.8 habe ich mich im Olympus Sortiment umgesehen und bin auf das Olympus M.Zuiko 17mm f1:1.8 gestossen, was ich überhaupt nicht auf meiner Liste hatte.
Von Olympus bei den Premiumobjektiven eingruppiert verfügt es über einen Metallkorpus, High-Speed-AF mit MSC-Technologie und der vom 12 mm bekannten Technik direkt am Objektivring von AF auf manuellen Fokus umzustellen.
Von der mechanischen und Bauqualität wird das Objektiv seinem Premiumanspruch und dem doch recht hohem Preis gerecht. Auch haben die Bilder die mit dem Objektiv gemacht werden sehr angenehme warme Farben.

Wo das Objektiv aber patzt, ist bei der Bildschärfe mit offener Blende.
Leider erreicht es hier nicht die Schärfe des 45er. Nach dem Vergleich (was die Schärfe betrifft) bei Offenblende mit dem 20er Pancake von Panasonic stand für mich fest dass das 17er, bei mir nicht zur Standartlinse wird. Zu gross war der Unterschied, das 20er offen Knackscharf und das 17er mit einer Unschärfe. Natürlich ist durch Ablenden dieser Makel zu beheben, und ab 2,2 auch beim dem Olympus in einem guten Bereich, Aber für den hohen Preis erwarte ich mehr.
Dass Olympus das besser kann beweisst das Olympus M.Zuiko 45mm f1:1.8 für einen kleineren Preis, und hoffentlich auch das neue Olympus M.Zuiko 25mm f1:1.8.

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Fröhliche Weihnachten!!

Frohe Weihnachten
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Good bye Fuji X-E1 - Hallo Lumix GX7!

Lange Zeit ist es hier sehr ruhig gewesen, Grund dafür waren die langen Überlegungen noch mal das System zu wechseln. Sicherlich ist die Bildqualität der Fuji X-E außergewöhnlich gut, dagegen standen für mich einige Einschränkungen im praktischen Gebrauch, und Fujis für mich merkwürdige Veröffentlichungspolitik was Objektive betrifft.
 
Letztlich bin ich nach langen Abwägen wieder beim Micro Four Thirds System gelandet.

Im Jahr 2012 ca. zur gleichen Zeit habe ich das MFT System verlassen weil deren Flaggschiff Kamera GH3 für mich als "Immer dabei Kamera" einfach zu groß war, und es für mich im System keine Alternative gab.
Mit dem erscheinen der GX7 hat sich das für mich geändert, klassische Optik und Technik vom feinsten. Da ich häufig mit zwei Hunden unterwegs bin benötige ich eine Kamera die ich schnell, und auch mal mit einer Hand benutzen kann.

Die zuweisbaren Einstellräder, der schnelle AF, die Stabilisierung in der Kamera, der klappbarer Monitor, der schwenkbare elektronische Sucher, und die vielen guten und preiswerten Objektive die für Micro Four Thirds mittlerweile angeboten werden, waren für mich der Grund zu wechseln.

Der kleinere Sensor war für mich als Amateur als Gegenargument eher zu vernachlässigen, da auch hier die Bildqualität auf einem hohen Niveau liegt.

Mit mit dem Panasonic 20mm 1.7 Pancake und dem Olympus 45mm 1.8 M.Zuiko habe ich zwei lichtstarke Objektive dazu gewählt die nicht nur eine gute Bildqualität garantieren, sondern auch auf Grund ihrer geringen Grösse prima zur Kamera passen und platz in einer kleine Fototasche finden. Preislich liegen beide Objektive zusammen ungefähr bei dem Preis die das Fuji 35mm f1.4 alleine gekostet hätte, und wen man dann überlegt dass man für den Preis des Fuji 23mm 1.4 im MFT System das außergewöhnliche Voigtländer Norton 25mm f0,95 bekommt, wird einem klar dass was Objektive betrifft das Micro Four Thirds System einfach die bessere Wahl ist.

Deshalb "Good bye Fuji X-mount & Hallo Micro Four Thirds"



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Vorgestellt: Lensmate Thumbrest X-E1/XE2 neues Design

Im März dieses Jahres stellte ich in dieser Vorstellung den Lensmate Thumbrest für die Fuji X-E1 vor. Lensmate VerpackungJetzt 6 Monate später stellt Lensmate das überarbeitet Design vor. Wie man sieht wurde nicht nur das Design der Verpackung geändert die jetzt dem hochwertigen Produkt gerecht wird, sondern auch das Befestigungssystem und das Aussehen des Thumbrest. Wie man auf dem Bild rechts unten gut erkennen kann, sorgt ein Silikon-Inlay für einen sicheren halt nach Einführung des Thumbrest in den Blitzschuh. Was viele Puristen an der alten Version mit Klemmschraube gestört hat, war dass der Thumbrest durch die Klemmvorrichtung über den Blitzschuh hinausging.

Lensmate ThumbrestDiesen Makel hat man durch das neue Design eliminiert, und hat zusätzlich um abrutschen zu vermeiden ein Silikon-Inlay im Bereich der Daumenauflage integriert.

Insgesamt kann man sagen dass das neue Design sich wunderbar der X-E1 angepasst hat, die Handlichkeit verbessert aber die Retro-Optik der Kamera nicht zerstört.

Zu beziehen ist der Thumbrest bei Lensmate direkt.

Wie das mit Preis, Lieferung und Zoll ist, erfahrt ihr in der ersten Vorstellung.

Nachfolgend noch ein paar Bilder, zum direktem Vergleich zwischen beiden Versionen.

Thumbrest

Daumenauflage

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Fuji X-E1 und DSLR ?!

Ist die Fuji X-E1/Pro1 in der Lage ein DSLR System zu ersetzen?
Meiner Meinung nach ist sie es leider nicht, aber fast!

Die Bildqualität ist hervorragend, die Handhabung nach kurzer Eingewöhnungszeit ohne Probleme, das Gewicht gering, die Verarbeitungsqualität hochwertig. Der lange als langsam verschriene Autofokus, seit dem Firmwareupdate ( 2.0/ X-E1, 3.0/X-Pro1 ) erheblich verbessert. Allerdings ist man von der Geschwindigkeit einer DSLR schon noch ein Stück entfernt.

Der Objektivpark für den X-Mount wächst langsam aber stetig (siehe Roadmap), hat aber auch Linsen dabei, die anscheinend nicht nur mich enttäuscht haben.
Das XF 60 Makro z.B. ist mit 1:2 kein 100%tiges Makro, und von der Fokusgeschwindigkeit das langsamste im Fuji Objektivfuhrpark.
Die Bildqualität diese Linse ist wirklich hervorragend, allerdings nervt in der Praxis der Autofokus ( ob sich hier eine erhebliche Verbesserung durch das Firmware Update ergeben hat, kann ich ich nicht sagen ). So wie mir ging es wohl vielen Fuji X Usern, weshalb das XF 60 häufig gebraucht mit 1/3 Preisverlust verkauft wird.

Ein anderer Punkt ist der relativ hohe Preis der neuen Objektive. Ein XF 14mm für ca 800 € ist zwar eine hochwertige Linse, aber für diesen Preis bekomme ich eventuell schon ein DSLR Kit oder eine Systemkamera.

Die Fuji X-E1 mit dem XF35mm ist meine " Immerdabei Kamera ", für Makros und Bilder die einen schnelleren Autofokus benötigen, benutze ich eine Pentax K30.

Für die Pentax habe ich mich auf Grund ihrer für eine DSLR geringe Grösse, den in der Kamera eingebauten optischen Bildstabilisator und der üppigen Ausstattung, Anpassungsfähigkeit und Konfigurierbarkeit entschieden.
Ach ja, Winking die Bildqualität ist eine der besten in Ihrer Klasse.
Bei den Objektiven habe ich mit dem Tamron 28-75 f2.8 und dem Tamron 90mm f2.8 Makro, die Kamera mit den Objektiven ausgestattet die ich brauche um die Aufnahmen zu machen bei der die Fuji leider nicht die erste Wahl ist.

Wer also nur Action oder Makro Fotos machen möchte wird mit der Fuji X Serie alleine wahrscheinlich nicht glücklich, für alles andere kann ich die Fuji wirklich empfehlen.
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Vorgestellt: SLR Magic Hyperprime 23mm f 1.7

Review SLR Magic Hyperprime 23 mm f1.7

Die Auswahl an Objektiven für den X-mount ist zur Zeit noch recht überschaubar.
Fuji hat zwar für das Jahr 2013 einige neue Objektive angekündigt, aber wie bis jetzt
die Erfahrung zeigt liegen zwischen offizieller Freigabe und Verfügbarkeit hier in Deutschland ca. 1-2 Monate. Für das Fuji XF 23 mm f 1.4 mit Freigabe im Herbst heisst der Termin also Ende des Jahres.

Als Alternativen bietet sich seit kurzem die 2te Generation des manuelle SLR Magic HyperPrime 23 mm f1.7 an. Zu beziehen ist das Objektiv z.Zt. nur online über SLR Magic. Die Internetpräsenz von SLR Magic ist zwar zur Zeit überholungsbedürftig, dafür funktioniert der E-Mailsupport über sales@noktor.com schnell und reibungslos.

Das Objektiv kostet 399$ inkl. UPS Expressversand. Bezahlung erfolgt über Paypal und 3 Tage nach Versand steht der UPS Bote mit dem Paket aus Hongkong vor der Tür. Anfallenden Zoll und Steuerkosten ( 6.7% Zoll + 19% Einfuhrumsatzsteuer) werden bei Übergabe des Päckchens direkt vom UPS Boten kassiert.

Was einem sofort nach der Entnahme aus dem Karton auffällt ist die extrem wertige Haptik , und das hochwertige Material, Metal und Glas. Selbst die beiden Deckel sind aus Metal, wobei sich der Frontdeckel mit Schraubgewinde in der Praxis als unpraktisch erweist und von mir durch einen preiswerten Snap-On Deckel ersetzt wird. Das Objektiv ist für den X- Mount gemacht und man brauch natürlich keinen Adapter, es sitz direkt fest an der Kamera.

Rein optisch passt das Objektiv wunderbar zur X-E1 (siehe Bild oben).

Da es ein HyperPrime Objektiv ist, dass auch Filmer ansprechen soll, ist der Blendenring rasterlos zu drehen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber da der Ring einen angenehmen Widerstand hat und eingravierte Blendenwerte ist es in der Praxis nicht wirklich störend.

SLR Magic bei Blende 5.6

Was natürlich am meisten interessiert, wie werden Bilder mit so einem Objektiv und wie ist die Handhabung. Damit ihr euch eine eigene Meinung bilden könnt habe ich auf Flickr eine Gruppe zu diesem Objektiv angelegt und dort findet ihr Bilder OOC mit angegebener Blende die auch in original Grösse anzusehen sind.

Meiner Meinung nach ist das Objektiv bei Offenblende etwas weich, was aber durchaus für manche Bilder gewünscht sein kann. Die Schärfe nimmt je mehr man abblendet zu, und erreicht bei 5,6 ihr bestes Ergebnis, die Bilder sind wirklich messerscharf Laugh . Bei höheren Blenden nimmt diese Schärfe wieder etwas ab bleibt aber in einem sehr guten Bereich.

SLR Bokehklein

Das Bokeh ist sehr angenehm und gleichmäßig ( siehe Bild ) und es macht Spass mit der Unschärfe zu spielen.

SLRBlende 5.6

Abschließend bleibt festzustellen dass bei der wertigen Haptik, der hervorragenden Verarbeitung und den ansprechenden Bildergebnissen das HyperPrime 23 mm mit einem Preis von 305€ plus Steuer/Zoll mehr als eine gute Alternative ist.

Technische Daten:

Anschluss : X mount /

Brennweite äquivalent 35 mm Film : 35mm

Größte Blende : F1.7

Kleinste Blende : F22

Optisches Design : 9 elements, 8 groups (4 x Tantalum)

Objektiv Länge : 61.3 mm

Objektiv Gewicht: 265g


Links zum Thema:

Produkseite SLR magic

Diskussion im Systemkamera-Forum

Album auf Flickr


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Schärfe SLR Magic Hyperprime 23mm f 1.7

Um die Wartezeit bis zur Rezension des SLR Magic Hyperprime 23 mm 1.7 zu überbrücken, vorab einige Bilder um sich einen Eindruck bezüglich der Schärfe des Objektives machen zu können. Ich hab mich zu einem einfachen Testaufbau mit einem Abstand von 60 cm entschieden.

Test

Der Fokus liegt auf dem Empfangsdatum (siehe Bild).
Nachfolgend Ausschnitte mit den verschiedenen Blendenwerten.
Da der Blendenring rasterlos ist, habe ich mich entschieden die im Objektiv eingravierten Blendenwerte zu übernehmen.

Blende 1.7

Blende 2.8

Blende 4

Blende 5.6
Blende 8

Aussagekräftiger sind natürlich die original Bilder OOC in voller Auflösung die ihr hier bei flickr findet.
Wie man an den Ausschnitten schon gut sehen kann ist das Objektiv bei offener Blende etwas weich, was ja auch häufig als Effekt eingesetzt wird.
Sobald man abblendet nimmt die Schärfe sichtbar zu.

Auf der Bank

Meiner Meinung nach von Blende 4-6 eine schön knackige Schärfe.

Verträumt

Hier Blende 1.7 mit Gegenlicht.

Richtige Bilder Winking aus der freien Wildbahn folgen.

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Unboxing SLR Magic Hyperprime 23mm F1.7


In diesem Video das Unboxing des SLR Magic Hyperprime 23 mm F 1.7 für den Fuji X-Mount. Ein Review mit Bildern folgt nach dem ich das Objektiv ausgiebig nutzen konnte.


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