Frank Landschoof Fotografie

….. der Blog

Umstieg auf Pentax K-3, oder wie man Geld vernichtet.

Sehr lange habe ich hier im Blog nichts mehr geschrieben und das letzte was ich bezüglich meiner Ausrüstung hier kundgetan habe war der Wechsel zur Lumix GX7.

Neben der Lumix benutzte ich auch weiterhin meine Pentax K30 mit dem Tamron AF 28-75mm 2,8 XR DI LD ASL SP Macro eine Kombination die mir wirklich viel Freude machte was Handhabung und Bildqualität betraf.

Nach langen Überlegungen bezüglich meiner Ausrüstung, hatte ich mich entschlossen mich auf nur noch ein System zu konzentrieren, und mich von den Systemkameras zu verabschieden und komplett auf den DSLR Zug aufzuspringen.
Da zu der Zeit März 2014 mit der K-3 das Kamera-Flagschiff der Firma Pentax schon auf dem Markt war, entschied ich mich konsequent direkt Nägel mit Köpfen zu machen und neben der Lumix mit Objektiven, auch die Pentax K30 zu verkaufen, um mir diese neue Kamera leisten zu können. Ein Fehler wie sich später rausstellte!

Im Internet fand ich einen Pentax Händler der den K-3 Body unter 1000€ anbot, bestellte und wartete nun auf meine erste Semiprofikamera.
Die Abwicklung ging ohne Probleme und am 23.März hielt ich meine Traumkamera in den Händen. Auf Grund der vielen Möglichkeiten lass ich mich mit Hilfe des Handbuches in die Handhabung der Kamera ein, und las in den bekannten Pentax Foren die Erfahrungsberichte derjenigen die schon mit der Pentax arbeiteten. Die Berichte waren durchweg positiv, so dass ich schon sehr auf meine Ergebnisse gespannt war!

Nachdem ich die erste Speicherkarte auf den Rechner hochgeladen hatte, war ich mehr als ernüchtert. Irgendetwas stimmte nicht, kein Bild war wirklich brillant scharf und der Fokus stimmte auch nie richtig. Da bei einer neuen Kamera ja häufig der Fehler vor der Kamera Winking sitzt habe ich alle Einstellungen mehrmals überprüft und konnte keinen Fehler meinerseits feststellen.

Da man ja in solchen Fällen immer wieder davon spricht das die Objektive ( die an meiner K30 ohne Probleme funktionierten ) eventuell ein Fehlfokus ( Back/Front ) haben, entschloss ich mich beide Objektive bei Sigma bzw. Tamron an einer Referenzkamera justieren zu lassen. Das ging bei beiden Fällen sehr zügig, so dass ich mich nach einer nur kurzen Unterbrechung weiter mit der Kamera vertraut machen konnte. Für den 5.Mai war schliesslich eine Reise nach Berlin gebucht, die nur zum fotografieren gedacht war.

Allerdings war ich mit dem was an Bildern aus der Kamera kam immer noch nicht zufrieden, das justieren der Objektive hatte keine Besserung gebracht. Da ich sehr viele Bokeh Aufnahmen mache mit offener Blende und entsprechend kleinen Schärfebereich, muss der Fokus stimmen, ansonsten ist das Bild versaut. Nach wirklich vielem probieren, habe ich mich dann am 17.April an meinen Händler gewannt, und ihm das Problem geschildert.

Die Antwort war wirklich schnell und vorbildlich, "Kein Problem senden sie uns die Kamera zu, wir werden die Kamera dann nochmal überprüfen und melden uns dann wegen des Umtausches.“

Meine K-3 schickte ich zurück, und der Händler konnte den Fehler, einen erheblichen Backfokus der Kamera am 22.April reproduzieren. Korrektur nur durch den Pentax Service möglich. Um die Zeit zu verkürzen würde man mir eine neue K-3 zuschicken, die wenn es mein Wunsch wäre vorher nochmal getestet würde. Es war mein Wunsch und ich atmete auf, ich würde nicht ohne Kamera nach Berlin fahren.

So wartete ich auf meine getestete Austauschkamera, doch damit was dann kam, hätte ich nicht gerechnet. Am 25.April erhielt ich auf Nachfrage wo den meine Kamera bliebe, die Nachricht, dass alle lagernden Kameras des Händlers einen Backfocus aufwiesen, wenn auch nicht so stark wie bei meinem Modell. Der Pentax Aussendienst keine kurzfristige Lösung anbieten könnte und der Reparaturwerkstatt der Fehler nicht bekannt wäre.
Einzige Möglichkeit, einschicken von Kamera und Objektiven wobei dann die Objektive auf die Kamera eingestellt werden. Nachteil, bei jedem neue Objektiv müsste dann wieder alles eingeschickt werden um das Objektiv auf die Kamera einzustellen.
Der umgekehrte Fall ist eigentlich der Normalfall!

Nachdem also nun klar war dass eine schnelle Lösung nicht möglich war, und mir die Zeit davonlief da ich ungern ohne Kamera zu einer Fototour am 5.Mai nach Berlin fahren wollte, entschied ich die Bestellung notgedrungen zu wandeln und fuhr dann sehr minimalistisch mit einer Fuji XE2 und einem XF 35 1.4 nach Berlin.

Die Ergebnisse sprachen für sich, und hätte ich so auch von der K3 erwartet!

Für mich besonders ärgerlich und finanziell sehr schmerzlich, der Verlust von ca. 800€ den ich beim Verkauf der fast neuen Objektive von Tamron, dem gerade auf den Markt gekommenen Sigma 30mm f1,4 DC HSM das ich als Early Adapter auch teuer bezahlt hatte, und der Pentax K30 gemacht habe, plus des Mehrpreises von 300€ für die Fuji+Objektiv.

Das alles, wäre nicht passiert , wenn die Qualitätskontrolle für das Vorzeigemodell der Firma Pentax ihren Job besser gemacht hätte.

Den Namen des Händlers habe ich absichtlich nicht genannt, damit weder dem Mitarbeiter noch mir ein Schaden entsteht. Die Kommunikation per E-Mail liegt mir noch vor, und ich gehe davon aus, dass man mir seitens des Händlers die Wahrheit gesagt hat. Eine direkte Kontaktaufnahme mit Pentax habe ich nicht gestartet, da zwischen der letzten Mail meines Händlers und meinem Abreistedatum nur noch 5 Werktage lagen, und mir das Risiko ohne Kamera nach Berlin zu fahren einfach zu groß war. In meinem Fall sind leider alle negativen Faktoren auf einmal aufgetreten, so dass mein Fazit ist:

"Kaufe nie vor einem Fotourlaub eine neue Kamera!"
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Meinung: Olympus M.Zuiko 17mm f1:1.8

Nach meiner Rückkehr zum MFT Format war ich immer noch auf der Sucher nach DER Standardlinse für die Lumix GX7. Das 20er Pancake ist was Grösse und Bildqualität betrifft meine erste Wahl gewesen, allerdings ist der Autofokus nicht der allerschnellste und auf konstantes fokussieren muss man leider auch verzichten.
Gerade bei Tierfotografie ein echtes Manko.

Durch meine guten Erfahrungen mit dem 45er 1.8 habe ich mich im Olympus Sortiment umgesehen und bin auf das Olympus M.Zuiko 17mm f1:1.8 gestossen, was ich überhaupt nicht auf meiner Liste hatte.
Von Olympus bei den Premiumobjektiven eingruppiert verfügt es über einen Metallkorpus, High-Speed-AF mit MSC-Technologie und der vom 12 mm bekannten Technik direkt am Objektivring von AF auf manuellen Fokus umzustellen.
Von der mechanischen und Bauqualität wird das Objektiv seinem Premiumanspruch und dem doch recht hohem Preis gerecht. Auch haben die Bilder die mit dem Objektiv gemacht werden sehr angenehme warme Farben.

Wo das Objektiv aber patzt, ist bei der Bildschärfe mit offener Blende.
Leider erreicht es hier nicht die Schärfe des 45er. Nach dem Vergleich (was die Schärfe betrifft) bei Offenblende mit dem 20er Pancake von Panasonic stand für mich fest dass das 17er, bei mir nicht zur Standartlinse wird. Zu gross war der Unterschied, das 20er offen Knackscharf und das 17er mit einer Unschärfe. Natürlich ist durch Ablenden dieser Makel zu beheben, und ab 2,2 auch beim dem Olympus in einem guten Bereich, Aber für den hohen Preis erwarte ich mehr.
Dass Olympus das besser kann beweisst das Olympus M.Zuiko 45mm f1:1.8 für einen kleineren Preis, und hoffentlich auch das neue Olympus M.Zuiko 25mm f1:1.8.

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Good bye Fuji X-E1 - Hallo Lumix GX7!

Lange Zeit ist es hier sehr ruhig gewesen, Grund dafür waren die langen Überlegungen noch mal das System zu wechseln. Sicherlich ist die Bildqualität der Fuji X-E außergewöhnlich gut, dagegen standen für mich einige Einschränkungen im praktischen Gebrauch, und Fujis für mich merkwürdige Veröffentlichungspolitik was Objektive betrifft.
 
Letztlich bin ich nach langen Abwägen wieder beim Micro Four Thirds System gelandet.

Im Jahr 2012 ca. zur gleichen Zeit habe ich das MFT System verlassen weil deren Flaggschiff Kamera GH3 für mich als "Immer dabei Kamera" einfach zu groß war, und es für mich im System keine Alternative gab.
Mit dem erscheinen der GX7 hat sich das für mich geändert, klassische Optik und Technik vom feinsten. Da ich häufig mit zwei Hunden unterwegs bin benötige ich eine Kamera die ich schnell, und auch mal mit einer Hand benutzen kann.

Die zuweisbaren Einstellräder, der schnelle AF, die Stabilisierung in der Kamera, der klappbarer Monitor, der schwenkbare elektronische Sucher, und die vielen guten und preiswerten Objektive die für Micro Four Thirds mittlerweile angeboten werden, waren für mich der Grund zu wechseln.

Der kleinere Sensor war für mich als Amateur als Gegenargument eher zu vernachlässigen, da auch hier die Bildqualität auf einem hohen Niveau liegt.

Mit mit dem Panasonic 20mm 1.7 Pancake und dem Olympus 45mm 1.8 M.Zuiko habe ich zwei lichtstarke Objektive dazu gewählt die nicht nur eine gute Bildqualität garantieren, sondern auch auf Grund ihrer geringen Grösse prima zur Kamera passen und platz in einer kleine Fototasche finden. Preislich liegen beide Objektive zusammen ungefähr bei dem Preis die das Fuji 35mm f1.4 alleine gekostet hätte, und wen man dann überlegt dass man für den Preis des Fuji 23mm 1.4 im MFT System das außergewöhnliche Voigtländer Norton 25mm f0,95 bekommt, wird einem klar dass was Objektive betrifft das Micro Four Thirds System einfach die bessere Wahl ist.

Deshalb "Good bye Fuji X-mount & Hallo Micro Four Thirds"



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Vorgestellt: Lensmate Thumbrest X-E1/XE2 neues Design

Im März dieses Jahres stellte ich in dieser Vorstellung den Lensmate Thumbrest für die Fuji X-E1 vor. Lensmate VerpackungJetzt 6 Monate später stellt Lensmate das überarbeitet Design vor. Wie man sieht wurde nicht nur das Design der Verpackung geändert die jetzt dem hochwertigen Produkt gerecht wird, sondern auch das Befestigungssystem und das Aussehen des Thumbrest. Wie man auf dem Bild rechts unten gut erkennen kann, sorgt ein Silikon-Inlay für einen sicheren halt nach Einführung des Thumbrest in den Blitzschuh. Was viele Puristen an der alten Version mit Klemmschraube gestört hat, war dass der Thumbrest durch die Klemmvorrichtung über den Blitzschuh hinausging.

Lensmate ThumbrestDiesen Makel hat man durch das neue Design eliminiert, und hat zusätzlich um abrutschen zu vermeiden ein Silikon-Inlay im Bereich der Daumenauflage integriert.

Insgesamt kann man sagen dass das neue Design sich wunderbar der X-E1 angepasst hat, die Handlichkeit verbessert aber die Retro-Optik der Kamera nicht zerstört.

Zu beziehen ist der Thumbrest bei Lensmate direkt.

Wie das mit Preis, Lieferung und Zoll ist, erfahrt ihr in der ersten Vorstellung.

Nachfolgend noch ein paar Bilder, zum direktem Vergleich zwischen beiden Versionen.

Thumbrest

Daumenauflage

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Fuji X-E1 und DSLR ?!

Ist die Fuji X-E1/Pro1 in der Lage ein DSLR System zu ersetzen?
Meiner Meinung nach ist sie es leider nicht, aber fast!

Die Bildqualität ist hervorragend, die Handhabung nach kurzer Eingewöhnungszeit ohne Probleme, das Gewicht gering, die Verarbeitungsqualität hochwertig. Der lange als langsam verschriene Autofokus, seit dem Firmwareupdate ( 2.0/ X-E1, 3.0/X-Pro1 ) erheblich verbessert. Allerdings ist man von der Geschwindigkeit einer DSLR schon noch ein Stück entfernt.

Der Objektivpark für den X-Mount wächst langsam aber stetig (siehe Roadmap), hat aber auch Linsen dabei, die anscheinend nicht nur mich enttäuscht haben.
Das XF 60 Makro z.B. ist mit 1:2 kein 100%tiges Makro, und von der Fokusgeschwindigkeit das langsamste im Fuji Objektivfuhrpark.
Die Bildqualität diese Linse ist wirklich hervorragend, allerdings nervt in der Praxis der Autofokus ( ob sich hier eine erhebliche Verbesserung durch das Firmware Update ergeben hat, kann ich ich nicht sagen ). So wie mir ging es wohl vielen Fuji X Usern, weshalb das XF 60 häufig gebraucht mit 1/3 Preisverlust verkauft wird.

Ein anderer Punkt ist der relativ hohe Preis der neuen Objektive. Ein XF 14mm für ca 800 € ist zwar eine hochwertige Linse, aber für diesen Preis bekomme ich eventuell schon ein DSLR Kit oder eine Systemkamera.

Die Fuji X-E1 mit dem XF35mm ist meine " Immerdabei Kamera ", für Makros und Bilder die einen schnelleren Autofokus benötigen, benutze ich eine Pentax K30.

Für die Pentax habe ich mich auf Grund ihrer für eine DSLR geringe Grösse, den in der Kamera eingebauten optischen Bildstabilisator und der üppigen Ausstattung, Anpassungsfähigkeit und Konfigurierbarkeit entschieden.
Ach ja, Winking die Bildqualität ist eine der besten in Ihrer Klasse.
Bei den Objektiven habe ich mit dem Tamron 28-75 f2.8 und dem Tamron 90mm f2.8 Makro, die Kamera mit den Objektiven ausgestattet die ich brauche um die Aufnahmen zu machen bei der die Fuji leider nicht die erste Wahl ist.

Wer also nur Action oder Makro Fotos machen möchte wird mit der Fuji X Serie alleine wahrscheinlich nicht glücklich, für alles andere kann ich die Fuji wirklich empfehlen.
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Vorgestellt: SLR Magic Hyperprime 23mm f 1.7

Review SLR Magic Hyperprime 23 mm f1.7

Die Auswahl an Objektiven für den X-mount ist zur Zeit noch recht überschaubar.
Fuji hat zwar für das Jahr 2013 einige neue Objektive angekündigt, aber wie bis jetzt
die Erfahrung zeigt liegen zwischen offizieller Freigabe und Verfügbarkeit hier in Deutschland ca. 1-2 Monate. Für das Fuji XF 23 mm f 1.4 mit Freigabe im Herbst heisst der Termin also Ende des Jahres.

Als Alternativen bietet sich seit kurzem die 2te Generation des manuelle SLR Magic HyperPrime 23 mm f1.7 an. Zu beziehen ist das Objektiv z.Zt. nur online über SLR Magic. Die Internetpräsenz von SLR Magic ist zwar zur Zeit überholungsbedürftig, dafür funktioniert der E-Mailsupport über sales@noktor.com schnell und reibungslos.

Das Objektiv kostet 399$ inkl. UPS Expressversand. Bezahlung erfolgt über Paypal und 3 Tage nach Versand steht der UPS Bote mit dem Paket aus Hongkong vor der Tür. Anfallenden Zoll und Steuerkosten ( 6.7% Zoll + 19% Einfuhrumsatzsteuer) werden bei Übergabe des Päckchens direkt vom UPS Boten kassiert.

Was einem sofort nach der Entnahme aus dem Karton auffällt ist die extrem wertige Haptik , und das hochwertige Material, Metal und Glas. Selbst die beiden Deckel sind aus Metal, wobei sich der Frontdeckel mit Schraubgewinde in der Praxis als unpraktisch erweist und von mir durch einen preiswerten Snap-On Deckel ersetzt wird. Das Objektiv ist für den X- Mount gemacht und man brauch natürlich keinen Adapter, es sitz direkt fest an der Kamera.

Rein optisch passt das Objektiv wunderbar zur X-E1 (siehe Bild oben).

Da es ein HyperPrime Objektiv ist, dass auch Filmer ansprechen soll, ist der Blendenring rasterlos zu drehen. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber da der Ring einen angenehmen Widerstand hat und eingravierte Blendenwerte ist es in der Praxis nicht wirklich störend.

SLR Magic bei Blende 5.6

Was natürlich am meisten interessiert, wie werden Bilder mit so einem Objektiv und wie ist die Handhabung. Damit ihr euch eine eigene Meinung bilden könnt habe ich auf Flickr eine Gruppe zu diesem Objektiv angelegt und dort findet ihr Bilder OOC mit angegebener Blende die auch in original Grösse anzusehen sind.

Meiner Meinung nach ist das Objektiv bei Offenblende etwas weich, was aber durchaus für manche Bilder gewünscht sein kann. Die Schärfe nimmt je mehr man abblendet zu, und erreicht bei 5,6 ihr bestes Ergebnis, die Bilder sind wirklich messerscharf Laugh . Bei höheren Blenden nimmt diese Schärfe wieder etwas ab bleibt aber in einem sehr guten Bereich.

SLR Bokehklein

Das Bokeh ist sehr angenehm und gleichmäßig ( siehe Bild ) und es macht Spass mit der Unschärfe zu spielen.

SLRBlende 5.6

Abschließend bleibt festzustellen dass bei der wertigen Haptik, der hervorragenden Verarbeitung und den ansprechenden Bildergebnissen das HyperPrime 23 mm mit einem Preis von 305€ plus Steuer/Zoll mehr als eine gute Alternative ist.

Technische Daten:

Anschluss : X mount /

Brennweite äquivalent 35 mm Film : 35mm

Größte Blende : F1.7

Kleinste Blende : F22

Optisches Design : 9 elements, 8 groups (4 x Tantalum)

Objektiv Länge : 61.3 mm

Objektiv Gewicht: 265g


Links zum Thema:

Produkseite SLR magic

Diskussion im Systemkamera-Forum

Album auf Flickr


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Schärfe SLR Magic Hyperprime 23mm f 1.7

Um die Wartezeit bis zur Rezension des SLR Magic Hyperprime 23 mm 1.7 zu überbrücken, vorab einige Bilder um sich einen Eindruck bezüglich der Schärfe des Objektives machen zu können. Ich hab mich zu einem einfachen Testaufbau mit einem Abstand von 60 cm entschieden.

Test

Der Fokus liegt auf dem Empfangsdatum (siehe Bild).
Nachfolgend Ausschnitte mit den verschiedenen Blendenwerten.
Da der Blendenring rasterlos ist, habe ich mich entschieden die im Objektiv eingravierten Blendenwerte zu übernehmen.

Blende 1.7

Blende 2.8

Blende 4

Blende 5.6
Blende 8

Aussagekräftiger sind natürlich die original Bilder OOC in voller Auflösung die ihr hier bei flickr findet.
Wie man an den Ausschnitten schon gut sehen kann ist das Objektiv bei offener Blende etwas weich, was ja auch häufig als Effekt eingesetzt wird.
Sobald man abblendet nimmt die Schärfe sichtbar zu.

Auf der Bank

Meiner Meinung nach von Blende 4-6 eine schön knackige Schärfe.

Verträumt

Hier Blende 1.7 mit Gegenlicht.

Richtige Bilder Winking aus der freien Wildbahn folgen.

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Unboxing SLR Magic Hyperprime 23mm F1.7


In diesem Video das Unboxing des SLR Magic Hyperprime 23 mm F 1.7 für den Fuji X-Mount. Ein Review mit Bildern folgt nach dem ich das Objektiv ausgiebig nutzen konnte.


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Vorgestellt: Lensmate Thumbrest für Fujifilm X-E1

Für die einen Kamerabenutzer ist es mehr so etwas wie der Fuchsschwanz am Manta, für die anderen ein sinnvolles Zubehör. Der Thumbrest, ein Zubehör um die Ergonometrie an digitalen Retrokameras zu verbessern.
Natürlich bieten auch Hersteller wie Fuji zusätzliche Handgriffe an, um die Kameras sicherer in die Hand des Kunden zu bringen, hier ist es eine reine Geschmacksache welche Lösung einem besser gefällt.
Im meinem Fall geht es um die Fuji X-E1, wo der von Fuji angebotene Handgriff am Kameraboden festgeschraubt wird und Batterie und SD-Kartenfach verdeckt. Will man
eines der beiden austauschen muss der Griff jedesmal wieder abgeschraubt werden.
Für mich keine akzeptable Lösung. Einzige Alternative, der Thumbrest.

Lensmate LM XE1
Nachteil dieser Lösung, der Blitzschuh der zur Befestigung dient kann nicht mehr genutzt werden, oder der Thumbrest muss entfernt werden wenn ein Blitz aufgesetzt wird. Ein anderer Nachteil, der Preis. Hier muss man mit 80-120€ schon tief in die Tasche greifen.


Die zwei etabliertesten Hersteller sind Lensmate und ThumbsUp die beide in den USA beheimatet sind. Das Angebot hier in Deutschland ist spärlich, ThumbsUp habe ich z.B.nur beim LeicaShop Berlin direkt bestellbar gesehen.

ThumbsUp für die Fuji X-E1 kam mit ca. 115€ für mich nicht in Frage, auch ein Kauf in Amerika oder über Ebay ändert hier nicht viel am Preis.

Alternative ist hier die Firma Lensmate, die preislich günstiger ist, und bei der man direkt bestellen kann. (Achtung, zum Kaufpreis kommt noch eventuell Zoll und die Mehrwertsteuer!)

Lensmate alte Version
Hier liegt der Preis ( je nach Wechselkurs ) inkl. der Einfuhrsteuer bei ca. 80€. Immer noch ein stolzer Preis für ein kleines Stück Metal, dass die Handhabung verbessern soll, preislich etwas über dem Niveau des Fujifilm HG-XE1 Handgriff für die X-E1.



Die wichtigste Frage ist natürlich, hält der Thumbrest was er verspricht?

Lensmate alte Version


Für mich ist er eine wesentliche Verbesserung, und ich habe mit ihm das Gefühl die Kamera wirklich fest im Griff zu haben. Schöner Nebeneffekt, das unbeabsichtigte verstellen des Belichtungskorrekturrads ist mit dem Thumbrest nicht mehr möglich.

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Lensmate
Hinweis:

Wer bei der Bestellung über Lensmate die günstige Versendung per USPS First Class Mail® International auswählt, muss mit einer Lieferzeit von 4-6 Wochen rechnen. Grund hierfür laut Aussage der Post, die lange Zeit bis die als normaler Brief gesendete Ware durch den Zoll ist. Bei einem Bestellwert unter 150€ fallen keine Zollgebühren an, und es wird nur die Mehrwertsteuer berechnet. Die abfallenden Kosten werden in der Regel wie bei einer Nachnahme vom Postboten kassiert.

Die hier gezeigten Bilder in voller Auflösung findet ihr bei flickr.

Nachtrag:
Seit August 2013 neues Design!!! Mehr dazu hier.



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Artisan & Artist Kameragurte in Deutschland kaufen

Die Kameragurte der japanischen Firma Artist & Artist sind zur Zeit in Deutschland nur im Online-Shop der Firma Monochrom zu sehen. Die hochwertigen textilen Kameragurte mit Lederapplikationen bieten sich besonders für Kameras an, die einen Gurtring aufnehmen können (Leica, Fuji etc.). Zugegeben ist der Preis doch recht hoch für einen Kameragurt, Preise um die 60€ sind hier keine Seltenheit und auch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Import aus den USA oder Japan machen hier auch keinen Sinn da der Gurt in den jeweiligen Ländern nicht preiswerter angeboten wird.
Nachdem ich bei Artisan & Artist angefragt hatte bei welchen Händlern in Deutschland ihre Produkte zu kaufen wären, teilte man mir mit dass die Firma Minox in Wetzlar der neue Vertriebspartner in Deutschland sei. Auch hier fragte ich an, über wen ich die Gurte beziehen könnte, und erhielt nach sehr kurzer Zeit die erfreuliche Antwort dass die Gurte auch direkt über Minox zu beziehen seien.
Also Gurt auf der Artisan & Artist Homepage aussuchen, Preis und Lieferzeit bei Minox anfragen ( info@minox.com ) und sehr schnell war über E-Mail der Werksverkauf abgewickelt. Ich muss sagen, selten ist mir so schnell und freundlich per E-Mail geholfen worden wie durch die Mitarbeiterin der Firma Minox! Klasse Service !
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Soft Release Button, für und wider.

Bei Kameras die noch über ein Gewinde für einen Drahtauslöser in der Auslösetaste besitzen ( Fuji, Leica, etc.) besteht die Möglichkeit einen Soft Release Button anzubringen. Sinn dieses Buttons ist es die Fläche der Taste zu vergrößern und/oder nach oben zu legen. Nach anbringen des Buttons hat man den Eindruck, dass der Druckpunkt wesentlich sensibler reagiert und man durch das Auslösen weniger Erschütterungen ( Thema: verwackeln Winking ) verursacht.

Aber genau dieses herausstehen ist auch meiner Meinung nach der grosse Nachteil. Man kann an dem Button an Bekleidung, Taschen, oder Gurten, hängen bleiben, und original Taschen könnten nicht mehr passen. Sollte man so wie ich die Kamera im Standby - Modus in einer Tasche transportieren produziert man ungewollt eine Menge schwarzer Bilder! Ob man einen solchen Button benutz muss man letztendlich selber entscheiden, ich hab meinen jedenfalls wieder abgeschraubt.

Aber cool aussehen tuen sie schon, die Soft Release Button.

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Systemwechsel

Nachdem ich mir bei der Photokina die neuesten Topmodelle aus den Häusern Panasonic, Fuji und Olympus angegesehen hatte, war für mich klar das die neue GH3 nicht meine nächste Kamera sein würde. Panasonics Topmodell hat eigentlich alles was man sich wünschen kann, gute Film und Fotoqualität, ein wasserdichtes Gehäuse, Wifi und viele Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell GH2. Viele dieser Verbesserungen würde ich wahrscheinlich nie nutzen und außerdem war der Preis mit über 1100 € für das Gehäuse doch recht hoch.
Mein Hauptaugenmerk gilt ja nach wie vor der reinen Fotografie!
Glücklicherweise war ich durch eine für mich sehr vorteilhafte Ebay Auktion, extrem günstig zu einer neuen Pentax K30 gekommen, die durch ihren günstigen Preis, einem Spritzwasser geschützten Gehäuse und sehr guten Testergebnissen in der Einsteigerklasse der DSLR einen Bereich abdeckt den ich bei der GH3 wesentlich teuerer hätte bezahlen müssen. Einziger sofort spürbarer Nachteil einer solchen DSLR, das Gewicht!

Also für bestimmte Situationen die richtige Kamera, aber als "Immerdabei" einfach zu schwer und klobig. Da die mit einem Tamron Zoom ausgestattete Pentax K30 als Familien, und Allroundkamera angeschafft wurde, konnte ich mir jetzt in Ruhe überlegen in welche Richtung meine Reise bezüglich Kamera gehen sollte.

Natürlich hatte ich mir auch die angekündigte Fuji X-E1 angesehen und war sehr von der Kamera im Retrodesign angetan. Extrem wertige Verarbeitung und das gleiche Innenleben wie die viel gelobte Fuji X1 Pro. Was mich auf der Photokina direkt begeisterte war der EVF der X-E1, der wesentlich besser war als dass was ich von der GH2 gewohnt war, und meiner Meinung mindestens auf Augenhöhe der Topmodelle von Olympus und Panasonic liegt, wenn nicht sogar in einigen Belangen besser ist. Der Preis lag um 800€, und damit für mich noch in einem gerade akzeptablem Rahmen. Was noch nicht so üppig ist für das Fuji X System ist die Auswahl an Objektiven, zur Zeit sind es drei Objektive, Nr. Vier und Fünf sind angekündigt und für 2013 sind weitere Objektive geplant.
Lange habe ich überlegt, zumal mein Fuhrpark an Mft-Objektiven ja recht hochwertig besetzt war und man sich ja auch ungerne von so guten Objektiven trennt.

Letztendlich hat das Angebot eines Händlers für die Inzahlungnahme des Noktons den Ausschlag gegeben und ich habe die Fuji X-E1 plus 35 mm Objektiv bestellt.
Die restlichen Objektive habe ich über Ebay verkauft, und war mit dem Erlös zufrieden.

Somit begleitet mich seit dem 7.11.2012 eine Fuji X-E1.


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Das Voigtländer Nokton 17,5 ein Objektiv nicht nur für Bokeh Junkies!


Im Frühjahr 2012 stellte die Firma Voigtländer das zweite Nokton Objektiv mit einer Lichtstärke von 0,95 für MFT (MicroFourThirds) vor.
Neben dem 25er steht jetzt auch ein 17,5er Objektiv zur Auswahl.

New Toy  03.04.2012

Beide Objektive sind komplett manuell d.h. Blende und Fokus müssen von Hand eingestellt werden. Eigentlich ein Anachronismus in einer Zeit in der Kameras von der Blende über die Zeit alles selber einstellen, und es für jede Gelegenheit ein Szenenprogramm gibt, und ein Autofokus auch noch das Scharfstellen übernimmt.

Nachdem ich letztes Jahr für circa vier Wochen das 25er ausprobieren konnte, und von dem Objektiv begeistert war, weil mit ihm ein wunderbares Bokeh zu erzielen ist, war das 17,5er ein Kandidat für meine Objektivsammlung.

Das 25er kam damals nicht infrage, weil diese Brennweite durch das 20er Pancake und das 25 Jahre Leica/Panasonic schon abgedeckt war. Das 17,5er Nokton als leichtes Weitwinkel rundet die Sachen nach unten ab, und falls es mal nicht manuell geht, kann man immer noch zum Pancake greifen.

Der Verkaufspreis liegt bei 1299 €, einem Preis wofür man schon eine sehr gute MFT Kamera mit Objektiv bekommst, oder zum Beispiel eine Fuji X 100 oder eine Sony NEX.
Ob einem das Objekt dieser Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. In meinem Fall konnte ich den Preis unter 1000 € bringen, indem ich zwei Objektive inzahlung gab die ich lange Zeit schon nicht mehr benutzt hatte.

Das erste was einem auffällt wenn man das Nokton in der Hand hält ist das Gewicht, stolze 540 g (ohne Sonnenblende).
Ein Zylinder aus Stahl und Glas, der einen extrem wertigen Eindruck macht, und von der Verarbeitung keine Wünsche offen lässt.

Meiner Meinung nach gibt es mit der Lumix GH2 zur Zeit nur eine Kamera unter 1000 € die durch ihren "Gott sei dank" immer noch vorhandenen ausgeprägteren Griff eine gute Balance mit dem Nokton erzielt. Im Bereich über 1000 € sollte die Olympus OM-D E-M5 mit Handgriffen eine ähnlich gutes Handling ermöglichen.

Nun aber zur Praxis. Kameraeinstellung "ohne Objektiv auslösen" einstellen, wissen dass man durch den Druck auf das rechte Rad die Lupe aktivieren kann, und schon kann es losgehen. Ehrlich gesagt, fühlte ich mich mit mit einem Mal zurückversetzt in die Zeit als ich mit meiner ersten Spiegelreflexkamera meine ersten Erfahrungen sammelte.
Dieses Objektiv ist nichts für schnelle Schnappschüsse, zu lange dauert das Fokussieren von Hand was über die Lupenfunktion sehr exakt erfolgen kann. Man muss sich etwas Gedanken machen, welche Blende könnte passen, ist die Zeit kurz genug um nicht zu verwackeln, wo setze ich den Fokus, und so weiter. Habe ich das alles berücksichtigt erhalte ich ab f1.4 Bilder mit einem traumhaften Bokeh, und ab Blende 2,8 eine zunehmende Schärfe die bei Blende 5,6 ihr Optimum zu erreichen scheint.

Cat 14.05.2012

Ich habe um dieser teuren Linse gerecht zu werden, und den Umgang damit zu optimieren vier Wochen nur die Kombination Lumix GH 2 + 17,5er benutzt.
Die Brennweite 17,5 ergibt im Kleinbildformat 35 mm, welche eine gute Reportagenbrennweite darstellt, und fast universell einsetzbar ist.
Die Bildergebnisse sind so wie sie nur mit einem Nokton möglich sind, teilweise extremes Bokeh, aber auch sehr gute Schärfe.

Bilder hier zu könnt Ihr euch in diesem Flickr Album ansehen.

Unterm Strich, überwiegen für mich die Vorteile bedingt durch die Bilder die nur mit so einem Objektiv möglich sind. Die Nachteile, Gewicht und Preis lassen sich durch die richtige Kamera und z.B. die Inzahlungnahme alter Objektive auf ein akzeptables Maß senken.
Neuerdings bieten einige Ringfoto-Händler das Nokton hin und wieder über Ebay als Auktion an, auch hier rutscht der Preis unter 1000€.

Das Voigtländer Nokton 17,5 f0,95, meiner Meinung nach ein Objektiv nicht nur für Bokeh Junkies!

Technische Infos: Voigtlaender.de
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