Frank Landschoof Fotografie

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Good bye Fuji X-E1 - Hallo Lumix GX7!

Lange Zeit ist es hier sehr ruhig gewesen, Grund dafür waren die langen Überlegungen noch mal das System zu wechseln. Sicherlich ist die Bildqualität der Fuji X-E außergewöhnlich gut, dagegen standen für mich einige Einschränkungen im praktischen Gebrauch, und Fujis für mich merkwürdige Veröffentlichungspolitik was Objektive betrifft.
 
Letztlich bin ich nach langen Abwägen wieder beim Micro Four Thirds System gelandet.

Im Jahr 2012 ca. zur gleichen Zeit habe ich das MFT System verlassen weil deren Flaggschiff Kamera GH3 für mich als "Immer dabei Kamera" einfach zu groß war, und es für mich im System keine Alternative gab.
Mit dem erscheinen der GX7 hat sich das für mich geändert, klassische Optik und Technik vom feinsten. Da ich häufig mit zwei Hunden unterwegs bin benötige ich eine Kamera die ich schnell, und auch mal mit einer Hand benutzen kann.

Die zuweisbaren Einstellräder, der schnelle AF, die Stabilisierung in der Kamera, der klappbarer Monitor, der schwenkbare elektronische Sucher, und die vielen guten und preiswerten Objektive die für Micro Four Thirds mittlerweile angeboten werden, waren für mich der Grund zu wechseln.

Der kleinere Sensor war für mich als Amateur als Gegenargument eher zu vernachlässigen, da auch hier die Bildqualität auf einem hohen Niveau liegt.

Mit mit dem Panasonic 20mm 1.7 Pancake und dem Olympus 45mm 1.8 M.Zuiko habe ich zwei lichtstarke Objektive dazu gewählt die nicht nur eine gute Bildqualität garantieren, sondern auch auf Grund ihrer geringen Grösse prima zur Kamera passen und platz in einer kleine Fototasche finden. Preislich liegen beide Objektive zusammen ungefähr bei dem Preis die das Fuji 35mm f1.4 alleine gekostet hätte, und wen man dann überlegt dass man für den Preis des Fuji 23mm 1.4 im MFT System das außergewöhnliche Voigtländer Norton 25mm f0,95 bekommt, wird einem klar dass was Objektive betrifft das Micro Four Thirds System einfach die bessere Wahl ist.

Deshalb "Good bye Fuji X-mount & Hallo Micro Four Thirds"



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Verschläft Panasonic den MFT Frühling?


Nach der Messe CP+ in Yokohama liegen die Neuheiten der Kamera- und Objektivhersteller für das Frühjahr vor. Herausragendste Vorstellung im Micro-Four-Thirds Bereich dürfte die neue Olympus E-M5 sein. Olympus ist mit dieser Kamera auf den von Fuji gestarteten Retrozug aufgesprungen und präsentiert eine MFT Kamera im Look einer 80er Jahre Spiegelreflexkamera. Die Kamera hat einen Body mit einer Magnesium-Aluminium-Legierung und ist laut Hersteller staub und wasserdicht. Von der technischen Seite meiner Meinung nach besonders interessant der fünfachsigen Bildstabilisator.
Genauere Test und Bewertungen wird es für die ca 1200€ teure (nur Body) E-M5 in nächster Zeit von den führenden Print- und OnlinePublikationen geben.

Von Panasonic gab es entäuschenderweise im Bereich MFT wieder nur die schon bekannten Prototypen der Lumix Vario X 12-35mm F2.8 und 35-100mm F2.8 Objektive zu sehen.

Nach dem regen Interesse und den vielen Vorbestellungen der Olympus E-M5, muss man sich fragen ob die Vorstellung einer neuen Kamera von Panasonic zur Photokina im September nicht dann zu spät ist. Erfahrungsgemäss wäre die neue Kamera frühestens im Frühjahr 2013 wirklich auf dem Markt erhältlich. Das heisst man würde Olympus diesen Teil des Marktes 1 Jahr lang alleine überlassen, und seien wir mal ehrlich, was Olympus an Zubehör für die Kamera präsentiert hat, ist ein weiterer nicht zu unterschätzender Kaufanreiz.
Mal schauen ob Panasonic, wie die Gerüchteküche vermutet in den nächsten 2 Monaten aus dem Winterschlaf erwacht.
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Tamron schliesst sich Micro Four Third Standard an

Nach Sigma, die ja im Januar auf der CES ihre ersten Objektive für MFT vorstellten, hat sich heute mit Tamron ein weiterer Objektivhersteller der Mikro Four Third Standard Gruppe angeschlossen. Für uns als Kunden ein gutes Zeichen da sich hiermit bis Ende des Jahres das Angebot an Objektiven erhöhen wird, und hoffentlich auch die Preise etwas niedriger angesiedelt werden.
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